Ernährung Darm, Immunsystem und Gehirn

Seit den letzten Jahren gewinnt der Darm zusätzlich an Aufmerksamkeit, zahlreiche Bestseller wurden verfasst, zahlreiche Mythen und Geschichten sind um Darm, Immunsystem und Gehirn entstanden. Doch was sagt ein professionell Ausgebildeter Ernährungsberater zum Darm ?

Darmbakterien für Wohlbefinden 

In Anbetracht, dass der unser Bakterienstamm im Darm bis zu zwei Kilogramm wiegen kann. Es mehr Darmbakterien im Körper gibt als Zellen sowie Darmbakterien-Arten als Organe, wird einen der Einfluss vom Darm auf unser Empfinden einen nicht wundern. Ein großer Teil unserer Immunzellen sitzt im Darm, Gehirn und Darm stehen nämlich in direkten Kontakt miteinander. Man konnte nachweisen, dass erkrankte Personen einen wesentlich andere Besiedlung von Darmbakterien aufweisen als gesunde. Darüber hinaus agieren die Bakterien wie eine Barriere in der Darmwand. Ist die Besiedlung nicht optimal, könnten schädliche Stoffe und unverdaute Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf aufgenommen werden (Leaky Gut Syndrom).

Was du tun kannst, um deine Darmflora zu unterstützen 

Die Darmflora und das Wohlbefinden. Forscher wie Kristoffer Forsl am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg konnten im Jahr 2015, von Diabetes-Mellitus Typ 2 Patienten in einer Studie mit insgesamt 784 Probanden durch eine Optimierung der Darmflora die Insulinresistenz heilen. In Verbindung mit der Insulinresistenz konnten Personen die mit Mellitus Typ 2 Leben auf Rat von Ihrem Arzt das Medikament Metformin sogar absetzen ! ( Quelle: Spektrum Verlag 16.1.2017)

Wie als gesunder dein Gehirn und Darm in Form und Mikroorganismen unterstützt, anstatt Ihnen zu schaden, erfährst du hier:

Prä- und probiotische Lebensmittel

Präbiotische Lebensmittel wirkt sehr wissenschaftlich, sind aber lediglich Lebensmittel mit hohem Ballaststof-Anteil. Probiotische Lebensmittel sind Lebensmittel mit lebenden Bakterienstämmen, welche in unserem Darm weiterleben. Ballaststoffe sind also die sogenannte Präbiotika. Präbiotika werden vom Körper nicht verdaut, sondern ernähren die Darmbaktieren, binden schädliche Stoffe und helfen vom Stuhlgang. Es breiten sich bei gesunder Ernährung gesunden Bakterienstämme in unserem Darm aus und geben den krankmachenden Bakterien wenig Raum zum Überleben. Zum Beispiel Kartoffeln, Haferflocken und Nüsse haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen.

Erstelle ein Ernährungstagebuch

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Darm schlecht anfühlt, du häufig in Völlegefühl empfindest, erstelle ein Ernährungstagebuch für mindestens zehn Tage. Dadurch kannst mehr über deinen Körper erfahren, hast ein Fundament für eine Ernährungsumstellung und aussagekräftige IST-Situation. Natürlich solltest du bei starken Schmerzen immer einen Arzt aufsuchen und dich auf Unverträglichkeiten oder Krankheiten untersuchen lassen.

Ernährung als Mittel

Wenn dir der Artikel gefallen hast, schlage ich vor, dass du noch heute mit deinem erfassen deiner IST-Situation beginnst.

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